Rentenerhöhung zum 1. Juli 2022


Rentenerhöhung zum 1. Juli 2022Zum 1. Juli 2022 steigen die Renten. Nachdem sich im letzten Jahr die Renten im Westen gar nicht und im Osten nur geringfügig erhöht haben, kommt es in diesem Jahr zu einer überdurchschnittlich hohen Rentenanpassung. Die Renten steigen in den alten Bundesländern um 5,35 Prozent von derzeit 34,19 Euro auf 36,02 Euro und in den neuen Bundesländern um 6,12 Prozent von 33,47 Euro auf 35,52 Euro.
Das bedeutet: Ein im Westen lebender Rentner, der im Jahr 2021 eine Rente von 1000 Euro brutto pro Monat erhalten hat, bekommt zum 1.7.2022 53,50 Euro mehr. Ein Rentner, der im Osten lebt, bekommt sogar 61,20 Euro mehr.

Wichtig:
Auch wenn die Rentenanpassung dieses Jahr hoch ausfällt, sollten Sie nicht vergessen, dass eine derzeit ebenfalls hohe Inflationsrate zu einem überdurchschnittlichen Kaufkraftverlust führt. Dieser kann durch die Rentenpassung dieses Jahres zwar abgemildert, aber eben nicht komplett abgefangen werden.

Beispiel: Trotz der Rentenanpassung in Höhe von 5,35 Prozent ergibt sich bei einer Inflation von 7,4 Prozent ein Kaufkraftverlust von 2,05%.

Für einige Rentner, die aufgrund der Rentenanpassung erstmals steuerpflichtig werden, ist der Kaufkraftverlust übrigens noch gravierender. Diese Rentner unterlagen vor der Rentenanpassung dem jährlichen Steuerfreibetrag. Obwohl der Freibetrag im Jahr 2022 ebenfalls nach oben angepasst wurde, müssen dennoch einige aufgrund der Rentensteigerung erstmals Steuern zahlen.

Fazit: Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint- nicht jedem kommt die Rentenanpassung zu Gute.




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